Automatisiertes Vermessen, Befüllen, Wickeln und Verschließen von Rollmöpsen in Industrie 4.0 - RoWiMa (Rollmops-Wickel-Maschine)

Integration von zukunftsfähiger Automatisierungstechnik zum automatisierten Befüllen, Wickeln und Verschließen von Rollmöpsen in Industrie 4.0

Projektlaufzeit:

01/2018 - 12/2019

Projektleitung (Organisationseinheit):

Prof. Dr. Tobias Teich (Fakultät Wirtschaftswissenschaften)

Projekttyp:

Forschungsprojekt der Westsächsischen Hochschule Zwickau

Kontakt:

Prof. Dr. Tobias Teich

+49 (375) 536 3415
tobias.teichfh-zwickaude

Kooperationspartner:

Barthel Haustechnik & Elektrotechnik Inh. Olaf Gaudich
Huss Maschinenbau GmbH
Fisch-Pflug-Zwickau GmbH

Fördermittelgeber:

BMWi

Situation

Die Fertigung des in Essig und Salz eingelegten Heringslappen zum Enderzeugnis Rollmops ist ein äußerst aufwendiger Prozess, welcher einen hohen Anteil manueller Tätigkeiten erfordert. Dies stellt ein Hemmnis für das Hochlohnland Deutschland dar. China ist für die Anbieter dieser beliebten Produkte keine Alternative, da für Rollmops und viele andere Fischprodukte Frischfisch benötigt wird. Der Weg bis zum Endkunden darf also nicht zu weit sein.

Durch hohe Importmengen und steigenden Preise sinkt die Gewinnmarge deutscher Betriebe. Dies hat zur Folge, dass die Fischverarbeitende Industrie immer weniger Beschäftigte bzw. Betriebe aufweisen kann. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen stehen zunehmend unter Druck sich dem nationalen und internationalen Wettbewerb zu stellen.

Ergebnis

Mit der beabsichtigten technologischen Entwicklung von RoWiMa sollte den Fischverarbeitenden Unternehmen eine mechanische Vorrichtung für das automatisierte Vermessen, Befüllen, Wickeln und Verschließen von Rollmöpsen zur Verfügung gestellt werden. Die mechanische Konstruktion, die Verwendung Lebensmittelbeständiger Verbundwerkstoffe, sowie die Einbindung IoT-fähiger Steuerung mit Sensoren und Aktoren sind Bestandteil der technologischen Entwicklung, welche den Anforderungen der Lebensmittelindustrie Rechnung trägt. Innerhalb des Vorhabens wurden die notwendigen Technologiefelder in einzelne Teilbereiche zerlegt und mit erfahrenen Partnern besetzt. Ein großer Vorteil des Kooperationsprojektes und der damit verbundenen Entwicklungsarbeit lag darin, dass mit der Fisch-Pflug-Zwickau GmbH ein Endanwender mitwirkte. Damit ging schon während der Entwicklung notwendiges Wissen aus der Lebensmittelindustrie in alle Teilbereiche ein. Weiterhin wurde damit gewährleistet, dass der entwickelte Prototyp unter realen Bedingungen getestet und optimiert werden konnte und den Anforderungen der Fischverarbeitung Rechnung getragen werden kann.

Anhang

Bild 1 zur Situation:

Bild 1 zur Aufgabe: Vision des Kooperationsprojektes