EffKom - NKI: Energieeffizienter Wohnkomfort: Nutzerorientierte Weiterentwicklung eines automatisierten Systems zur Steuerung von Raumwärme

Projektlaufzeit:

07/2019 - 06/2022

Projektleitung (Fakultät):

Herr Prof. Dr. Tobias Teich (Wirtschaftswissenschaften)

Kontakt:

Herr Prof. Dr. Tobias Teich

+49 (375) 536 3415
Tobias.Teichfh-zwickaude

Kooperationspartner:

LMU München

Fördermittelgeber:

BMU

Situation

Rund 15 Prozent der deutschen CO2-Emissionen werden von privaten Haushalten durch die Verbrennung fossiler Energieträger zur Wohnraumheizung verursacht. Durch partizipative Technikgestaltung soll ein in der Entwicklung befindliches Steuerungsverfahren für Wohnraumwärme an verschiedene technische und soziale Kontexte angepasst und dadurch in seinen Einsparwirkungen verbessert und in seiner Einsetzbarkeit erweitert werden. Das Steuerungsverfahren ist mit einem künstlichen neuronalen Netzwerk ausgestattet und regelt die Wärmeverteilung in den Zuleitungen und in den Wohnungen. Es sollen verschiedene Voreinstellungen und Konfigurationen erprobt werden mit dem Ziel, möglichst hohe Energieeinsparungen zu möglichst geringen Investitions- und Unterhaltskosten zu erzielen und  dabei den individuell gewünschten Wohnkomfort sicher zu stellen oder sogar zu verbessern.

Aufgabe

Im vorgeschlagenen Verbundprojekt ermittelt ein Team aus Sozialwissenschaftlern der LMU München und Wirtschaftsinformatikern der WHZ Zwickau, wie durch partizipiate Technikgestaltung ein in der Entwicklung befindliches Steuerungsverfahren für Wohnraumwärme an verschiedene technische und soziale Kontexte angepasst und dadurch in seinen Einsparwirkungen verbessert und in seiner Einsetzbarkeit erweitert werden kann. Aufgrund von Erfahrungen mit rein technisch modellierten Einspareffekten, die vielfach zu Rebound-Effekten durch verändertes Nutzerverhalten geführt haben, sollen in der weitern Entwicklung und Implementierung dieser Technik sozialwissenschaftliche Methoden zum Zuge kommen mit dem Ziel, Fehlsteuerungen seitens der Technik wie auch seitens der Bewohner zu minimieren.