Nachwuchsforschergruppe: midasKMU-Opitimierung von Arbeitsschutz und Mitarbeitermobilität durch digitales, modulares und mobiles Gesamtkonzept für Mitarbeiter und KMU

Projektlaufzeit:

07/2017 - 06/2020

Projektleitung (Fakultät):

Herr Prof. Dr. Torsten Merkel (Automobil- und Maschinenbau)

Kontakt:

Herr Prof. Dr. Torsten Merkel

+49 (375) 536 1710
Torsten.Merkelfh-zwickaude

Kooperationspartner:

UVEX, Domeba distribution GmbH, WIN Wartung und Instandhaltung GmbH Zwickau, Norafin Industries GmbH, Berufsfeuerwehr Zwickau, Ergo- und Handtherapie Engel, DEKIMED-Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren GmbH, Klinikum Chemnitz

Fördermittelgeber:

EU + SMWK

Stichworte bzw. Deskriptoren:

Datenbrille, Assistenzsystem

Situation

Entwicklung des Gesundheitsassistenten midas Basic zur ergonomischen Arbeitsgestaltung

Wie kann man individuelle Arbeitsbeanspruchungen messen?

Das Ziel der Arbeitsgestaltung ist eine Optimierung der Beanspruchung. Für diesen Zweck befindet sich das Assistenzsystem in Entwicklung. Trackinguhren, Brustgurte zur Erfassung von Herzaktivitäten und Bewegungen kennt man aus dem Freizeitbereich. Diese Geräte sind jedoch nicht für den Einsatz beim Arbeiten geeignet. Für die individuelle Bewertung von Beanspruchungen entsteht eine Add-on Lösung für Standardtrackingsysteme. Mit midas Professional steht ein modulares System zur Verfügung, welches sich an spezifische Arbeitssituationen anpasst und vielfältige Auswertungsmöglichkeiten zulässt.

Welche Informationen erhält der Nutzer?

Midas Professional zeigt dem Nutzer sein Erholungsverhalten und kritische Beanspruchungen an. Dies sind signifikante Indikatoren für Stress und Müdigkeit. Die sofortige Anzeige von kritischen Einzelwerten erfolgt über eine Datenbrille. Dazu wird eine klassische Datenbrille zu einem Daten-Cap weiterentwickelt. Alle Einzelwerte und Daten zum Verlauf der Beanspruchung und der Erholungsfähigkeit können mittels Tablet angesehen werden. Die Weitergabe der Daten wird durch den Nutzer festgelegt. Mit den freigegebenen Daten können verschiedene Tätigkeiten und Arbeitsplätze verglichen werden. Das System ist für die gezielte Arbeitsanalyse, Gefährdungsbeurteilung und die vergleichende Arbeitssystemoptimierung einsetzbar.

www.fh-zwickau.de/midas 

Datenbrille

Aufgabe

Prof. Torsten Merkel, Patrick Nausch   Teilprojekt 1: Gesamtkonzeption, Ergonomie, Belastung / Beanspruchung

Prof. Rigo Herold, Alina Puhl     Teilprojekt 2: Entwicklung Datenbrille

Prof. Silke Heßberg, Prof. Hardy Müller, Melanie Weber   Teilprojekt 3: Entwicklung sensorintegrierter Textilien

Prof. Leonore Heiland, Franz Kirchner   Teilprojekt 4: Signalgewinnung, -übertragung und -auswertung von körperlichen Belastungsdaten im Arbeitssystem

Prof. Christian-Andreas Schumann, Julia Kauper   Teilprojekt 5: App-Entwicklung, Mensch-Technik-Interaktion und User Interface

Prof. Christoph Laroque, Frank Otto   Teilprojekt 6: Datenintegration, Datenmanagement, Datenanalyse und Visualisierung

Prof. Jacob Strobel, Markus Weber   Teilprojekt 7: zielgruppenorientiertes Design des mobilen Assistenzsystems

Prof. Torsten Merkel, Katrin Förster   Teilprojekt 8: Entwicklung eines Modells zur arbeitsphysiologischen Bewertung der Arbeitsabläufe, Projektkoordination und Nachwuchsförderung

 

Der erste Prototyp des Messanzugs, den die Forscher (Partick Nausch, Markus Weber, Franz Kirchner, Katrin Förster, Julia Kauper, Alina Puhl, Frank Otto, Marcel Zinke und Melanie Weber (v. l.)) entwickeln, ist nun fertig.

Ergebnis

Assistenzsystem zur Bewertung der körperlichen Beanspruchung bei Arbeitstätigkeiten

Cap mit Kugelgelenk

Anhang

Bild 1 zur Situation: Datenbrille

Bild 1 zur Aufgabe:

Bild 2 zur Aufgabe: Der erste Prototyp des Messanzugs, den die Forscher (Partick Nausch, Markus Weber, Franz Kirchner, Katrin Förster, Julia Kauper, Alina Puhl, Frank Otto, Marcel Zinke und Melanie Weber (v. l.)) entwickeln, ist nun fertig.

Bild 1 zum Ergebnis:

Bild 2 zum Ergebnis: Cap mit Kugelgelenk